Die Banalität des Guten – Hilfeleistungen für jüdische Verfolgte im Nationalsozialismus 1941–1945

Buchvorstellung und Autorinnengespräch mit Dr. Susanne Beer

Schätzungen besagen, dass sich während des Zweiten Weltkriegs einige zehntausend Deutsche entschlossen, jüdische Verfolgte zu unterstützen. Wie lässt sich die Ent¬stehung dieser Form des Widerstands im Land der Täter erklären? Die vorliegende Untersuchung lädt dazu ein, Schritt für Schritt nachzuvollziehen, wie sich die Praxis der Hilfe entfaltete. Dabei wird deutlich, dass es mitunter recht banale Umstände waren, die den Prozess in Gang brachten. Zugleich treten Widersprüche im Verhalten der Helfenden zutage, die unsere Vorstellungen vom Wesen des Guten ins Wanken bringen.


Ort: Schöneberg Museum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin

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