Zwischen Straßenprotesten und Hausbesetzungen – Alternatives Leben in Schöneberg

Führung mit Stefan Zollhauser
Die Teilnahme ist kostenfrei, aber begrenzt, bitte anmelden

Neben Kreuzberg entwickelte sich Schöneberg Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger Jahren zu einem wichtigen Ort der Alternativkultur West-Berlins. Im Mittelpunkt unserer Tour stehen unterschiedliche Protestformen dieser Zeit, die sich gegen Wohnungsleerstand, Kahlschlagsanierung und die Aufhebung der Mietpreisbindung richteten. Dieser Kampf spielte sich vor allem rund um die Potsdamer-, Winterfeldt- und Bülowstraße ab, die damals durch hohe Arbeitslosigkeit, Armutsprostitution und Drogenkonsum geprägt waren. Hier wurden zu Hochzeiten des Protestes 24 Häuser besetzt und ein vielfältiges kulturelles Netzwerk geschaffen.

Begleitveranstaltung im Rahmen des Digitalsierungsprojektes »Ein Zimmer für Frau allein – Der Protest gegen die Wohnungspolitik West-Berlins Anfang der 1980er Jahre«.


Ort: Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

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