Militärkritische Fahrrad-Stadtspazierfahrt

Führung mit Stefan Zollhauser

Was verbirgt sich hinter den Backsteinbauten an der Friesenstraße? Welche militaristischen Bauwerke beherbergt der Garnisonsfriedhof bis heute? Warum heißt Kreuzberg eigentlich Kreuzberg? Und wer pinkelte an die Paradepappel? Kaum eine Stadt wurde in den letzten zwei Jahrhunderten so stark vom Militär geprägt wie Berlin. Unzählige Bauten, Denkmäler, Straßennamen und Gullideckel sind stumme, oft übersehene Zeugen dieser Zeit. Unsere militärkritische Spurensuche beschäftigt sich mit dem Alltag von Zwangsarbeiter_innen, Soldaten und Zivilbevölkerung wie auch mit den Auswirkungen kriegerischer Gewalt. Aber auch Formen der Erinnerung und Verdrängung militärischer Präsenz und Zerstörung werden wir kennenlernen.

Bitte Fahrräder mitbringen. Wir fahren nur gemütliche Wege abseits der Hauptstraßen! I Dauer ca. 2 Stunden

 

Ort: Treffpunkt: Sixtusgarten / Methfesselstraße (beim Viktoriapark)

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