CrossKultur 2018: Ishtarisch

Öffentliche Bühnenprobe des Theaterprojektes mit Schauspiel und Tanz von Ahmad Mawas

Das Stück handelt von dem geschlechtslosen Gott* Ishtar im Nahen Osten. Er flieht vor dem Krieg nach Europa und möchte herausfinden, ob man hier als Geschlechtsloser leben kann. Ishtar will als Mensch Asyl beantragen, muss dafür aber ein Geschlecht angeben. Dies stellt ihn /sie/es vor Probleme.

Im Zentrum des Stücks steht die kritische Auseinandersetzung mit der vermeintlichen Notwendigkeit eines Geschlechts. Die Zuschauer_innen werden mit viel schwarzem Humor für das Thema sensibilisiert und zum Nachdenken angeregt. Das Stück möchte ein Zeichen setzen gegen Gewalt aufgrund von Geschlechtsdiskriminierung und gleichzeitig darauf aufmerksam machen, dass jeder Mensch jeden Geschlechts zu akzeptieren ist, womit das Stück auch auf die Gesetzesgrundlagen der Antidiskriminierung in Deutschland verweist. Ahmad Mawas kommt aus Syrien und hat Theaterwissenschaft studiert. Er führte Regie bei vielen Filmen und Theaterstücken und hat mit UNHCR gearbeitet, in einem Programm, das sich für Geschlechtergleichheit einsetzt. Seit 2015 lebt er in Berlin und ist in mehreren Theaterprojekten aktiv.

Das Projekt wird gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung und wird durchgeführt in Kooperation mit den Museen Tempelhof-Schöneberg.

Ort: Jugend Museum/Schöneberg Museum, Hauptstraße 40/42, 10827 Berlin - Eintritt frei

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