Filmabend: Four Parts of a Folding Screen

Anschließendes Gespräch mit der Regisseurin Anthea Kennedy und dem Regisseur Ian Wiblin

Der Film »Four Parts of a Folding Screen« erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie aus Tempelhof, die während des Nationalsozialismus Ausgrenzung, Staatenlosigkeit sowie den Raub und Verkauf ihres Familienbesitzes erleiden musste. Nach der unausweichlichen Flucht des Vaters aus politischen Gründen beginnt für die Mutter ein Prozess der Verfolgung und Enteignung. Vor den Augen der Kinder wird sie gezwungen, ihr Haus zu verkaufen, sie verliert ihre Staatszugehörigkeit und wird nach und nach ihres restlichen Besitzes beraubt. Auf öffentlichen Auktionen wird ihr Geschirr versteigert, Kriegsverbrecher erstehen ihren wertvollen Perserteppich. Der Film folgt der Spur der gestohlenen Gegenstände und setzt Orte, Straßen, Gebäude und Akteure in Beziehung zueinander.

Film: UK 2018, 83 Minuten, Original mit deutschen Untertiteln

Anschließende Gesprächsrunde:

Dr. Irene von Götz (Fachbereichsleiterin Kunst, Kultur und Museen) mit der Regisseurin und dem Regisseur. Das Gespräch wird von einer Dolmetscherin begleitet und in deutsche sowie englische Sprache übersetzt.

Eine Veranstaltung der Museen Tempelhof-Schöneberg im Rahmen von CrossKultur 2018

Ort: Rathaus Schöneberg, Kinosaal, John-F.-Kennedy-Platz 1, 10825 Berlin

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