»Unser Leben« Berlin als Zufluchtsstadt für jüdische Displaced Persons nach 1945

Eröffnungstag MI 3.11.2021
Vorbesichtigung: 16 - 18 Uhr mit der Kuratorin Johanna Blender I
After Hour: 19:30 - 21 Uhr*
*Für die After Hour gilt der Einlass unter den aktuellen 3-G-Bedingungen.

Sonderausstellung vom 3.11.21 bis 20.3.22

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Berlin zum Zufluchtsort für jüdische Displaced Persons (DP). Sie nannten sich she’erit hapletah, »die letzten Überlebenden«. Für die meisten von ihnen war Deutschland – als das Land der Täter_innen – der letzte Ort, an dem sie bleiben wollten. In Mariendorf, Zehlendorf und Reinickendorf entstanden Lager, in denen jüdische DPs oft mehrere Jahre lebten. Die Ausstellung erzählt von ihrem Alltag innerhalb und außerhalb der DP-Lager und ihren Hoffnungen auf eine Zukunft nach der Shoah. Zugleich wirft sie einen historischen Blick auf die Einwanderungsstadt Berlin, die bis heute für viele Menschen ein Ort der Migration und Zuflucht ist.

Informationen zur Ausstellung gibt es auch unter https://minor-kontor.de/unser-leben/.

Das Projekt wird gefördert von der Szloma-Albam-Stiftung und der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Online ist sie in Kürze auch auf der Homepage von We Refugees Archive zu sehen.